Weihnachtsbrief 2008

Es fällt mir dieses Jahr nicht leicht, unseren Weihnachtsbrief zu schreiben. Deswegen beginne ich mit den frohen Wünschen:
Ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein gutes und erfolgreiches Jahr 2009!

Das nächste Jahr könnte etwas ruhiger sein als 2008, etwas sonniger und auch mit etwas weniger Abschieden und Enttäuschungen verbunden. 2008 war keine Katastrophe, es gab viele schöne Augenblicke und wunderbare Begegnungen, dennoch endete es traurig, bei all dem adventlichen Glanz können wir uns nur halb freuen.

Aber schauen wir zurück: 2007 beendete ich mit einer Lungenentzündung. Dafür war der „Werwolfbesuch“ von Juana, Anna, Steffen und Susanne sehr verjüngend. Und natürlich gab es zum 6. Jan. wieder leckeren Grünkohl bei Ingrid und Carsten.
Wir erinnern uns mit Freuden an die schönen Tage des Winterurlaubes in Broumov/Tschechien zusammen mit Sirikit, Christian und Rima.
Die Valentinsfeier in der Moritzkirche in Halle, die wir mitorganisieren durften, wurde zu einem wunderschönen Erlebnis, unsere Gäste erzählten bewegende Erlebnisse aus ihrem Beziehungsleben. Dass die Leute so aus sich herauskamen, hatten wir nicht erwartet.
Im März war der ganze Familienkreis bei Hilles in Pfaffendorf zu Besuch. Danke schön, fast ein halbes Leben war ich nicht mehr in der sächsischen Schweiz gewesen.
Vor Ostern kam jemand vorbei, der schon 2007 ein gern gesehener Gast bei uns war: Maic Gronych, der Sachse/Wikinger und Mitorganisator in Tilleda 2007 u. 2008. Du bist unser Größter !
Als wir aus der Osternacht wiederkamen, lag Schnee. Zum Glück war beim traditionellen Lammgrillen wieder alles fort (herzlichen Dank an die Griller!)
Ende März gab es endlich etwas Sonne auf Gut Gimritz. Unsere Nachbarin Leni eröffnete die Prosecco-Saison. Nächsten März werden wir ganz fest an sie denken … und Prosecco trinken!
Im April muss unbedingt der Senegalabend erwähnt werden, zu dem uns Aida, Arnold und Leonie einluden. Aber als die Gruppe „Senegambia“ so richtig zum Tanzen aufspielte, wollten meine müden Begleiter leider schon gehen.
Ende April gab es ein doppeltes Jubiläum: 5 Jahre auf Gut Gimritz und 15 Jahre Annette und Torsten. Bei letzterem ging es um die Unauflösbarkeit der Liebe. Das ist nur was für Romantiker, oder?
Anfang Mai hatte mein Patenkind Niklas Erstkommunion. Eine wunderschöne Erstkommunionsmesse dank Chor und Probst Nachtweih erlebten wir. Und sofort stiegen wir in ein Schiff auf der Saale ein, eingeladen von Rima, die auf diese Weise ihre Konfirmation feierte.
Ein froher Anlass und unerlässlich zu erwähnen ist die Hochzeit, die es in der Familie gab: Annettes Cousine Kristin hat sich getraut und zwar mit ihrem Jörg. Auf einer Burg in der Nähe von Meißen fand die Feier statt. Wir sahen viele Verwandte wieder, von denen Thea und Marcia hier stellvertretend genannt werden sollen.
Es scheint, wir kamen aus dem Feiern gar nicht mehr heraus. Pfarrer Marchio hatte einen runden Geburtstag und Feier, Podiumsdiskussion und Messe möchte ich erwähnen.
April, Mai und Juli waren wir in Tilleda, 2x Museumsbelebung und 1x das von Maic, Annette und mir organisierte Großereignis mit Pferden, Musik und Kaiserglanz. 2009 werden wir uns nicht mehr in Tilleda engagieren. Alles hat seine Zeit. Aber mit der historischen Darstellung und der Beschäftigung mit Archäologie hören wir selbstverständlich nicht auf. Dennoch müssen wir kürzer treten: Maic verändert sich beruflich und Sirikit, Christian und wir haben auch eine etwas Neues vor. Psss, noch wird nichts verraten!
Die zweite Hochzeit fand eine Woche vor dem Kaiserlager in Tilleda statt: Noch einmal herzliche Glückwünsche an Uli und Martin. Wir sehen uns wieder zum Valentinstag! Dann war August. Die Paddelwoche auf der Saale mit Roswitha, Arnold, Georg und Werner war nicht gerade eine Erholung, aber dennoch sehr, sehr schön. Danke an die Truppenversorgung in Jena.
Auch an das Schwachulatreffen auf dem Eichberg in Saalfeld und Sabines und Annettes Geburtstag im August gilt es zu erinnern.
Schon ging es zu den Germanen auf die Funkenburg und danach mit dem Zug nach Weilheim, endlich mal die Familie Uhl überfallen und Marie dort auslösen. Danke für alles!
Die Tage im September und Oktober flogen nur so dahin. Viele Gedanken kreisten um die Vorbereitungen für Maries Auslandsjahr. Es sei verraten, es geht nach Japan und zwar ab Ende August 2009. Beide Kinder, Marie und Hannes, machen sich gut auf dem Elisabeth-Gymnasium und wir können nicht klagen.
Unser Besuch bei den „Danischmendid“ nahe Kassel war sehr schön und stressfrei. Und hoffentlich kommt es nächstes Jahr wieder zu einem Treffen. Mit der Schleuder wird auch noch trainiert und seit dem Kaiserlager haben Christian, Hannes und ich dafür auch einen Lehrer, Jaegoor. Danke für Deine lieben Besuche.
Im Herbst hat auch Oma Inge ein schöneres und ruhigeres Zimmer in einer anderen Wohngemeinschaft innerhalb des Heimes bezogen.
Die Ferienwoche im Oktober verbrachten wir in einem wahren Apfelgarten in Winderatt (Schleswig-Holstein, Torstens Heimat). Ende Oktober waren wir in Dessau zu Besuch und ein Wochenende danach durften wir die „Fundsache Luther“ im Landesmuseum miteröffnen. Der November war wenig aufregend, dafür aber ein trister und trauriger Monat, ein Abschiedsmonat von unserer Nachbarin Leni.
Am Ende möchte ich unseren Lesekreis aufführen, wir beschließen das Jahr mit der Weihnachtsgeschichte von Dickens. Erster Schnee ist gefallen. Wir sind mitten im Dezember: Es wird Zeit für die alljährliche Post, so am Ende:
Weihnachtsgrüße von der Insel

Ältere Weihnachtsbriefe: 2007 ~ 2006 ~ 2005 2004 ~ 2003 ~ 2002 ~ 2001 ~2000 ~1999

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