Sieben Wochen Schnee …

winde1.JPGDas haben wir lange nicht mehr gehabt: Seit Silvester liegt ununterbrochen Schnee ! Frau Holle schüttelt ihre Betten aus und Väterchen Frost kann sein Zuhause nicht mehr finden. Ganz Deutschland ist von einer Schneedecke bedeckt. Nirgendwo ein Grün. Die Schneeglöckchen bleiben unter dem Schnee.  Wir fahren von Halle los bis nach Hamburg. Die Fußwege sind so vereist, dass dort Schlittschuh gelaufen werden kann. Auf Nebenstraßen ist der Schnee nur durch tiefe Fahrrinnen passierbar. Nur die Autobahnen sind so schön frei, wie es sich gehört.  Weiter hinauf nach Norden, geht das Weiß des Schnees in grauweißen Himmel über, kaum zu unterscheiden von der Farbe der Wiesen und Felder. Einzelne Bäume stehen dort und recken ihre Zweige in den Himmel, warten auf die schöne Dame Primavera. Aber wie schöne und eingebildete Frauen so sind, sie lässt sich Zeit.

Verschneiter Obstgarten

An der Ostseeküste sieht es aus wie in der Antarktis, die Dünung ist erstarrt in Eis. Wir haben uns eine kleine Pause gegönnt und verbringen diese im tiefverschneiten Garten der alten Obstsorten. Kaum sind wir da, gibt es noch mehr Schnee. Eine Tour um den Winderatter See war diesmal wegen dem hohen Schnee nicht möglich, aber die Bisons waren in der Nähe der „Grauburg“ gut zu sehen.

Zwei Mal waren wir in Flensburg, es klappte einmal für den Museumsberg, natürlich waren wir im „Gandalph“ zum Mangas-Einkaufen und kehrten im Marien-Café ein. Bei dem kalten Wetter brauchten wir etwas zum Aufwärmen. Einen kleinen Ausflug unternahmen nach Dänemark, besuchten Sonderburg und das Schloss Gravenstein (Grästen), Sommerresidenz der dänischen Königin. Annette und Paulina gefiel es gut im verschneiten Nachbarland.

Kachelofen und Apfelkuchen

Aber am schönsten war es am Kachelofen ! Nach langen Schlaf konnten wir uns überlegen, was mit dem Tag anzufangen sei. Oder einfach nur dasitzen und in den Schnee schauen. In Winderatt gibt es auch im winterlichen Obstgarten Äpfel satt: winde3.JPGAls Apfelsaft oder Apfel in der Schale. Apfelkuchen mit Streusel haben wir selbst gemacht. Danach wird eine Runde durch den Schnee gemacht. Aber Vorsicht vor den Eiszapfen! Unser Gastgeber muss derweil Hasen aus dem Obstgarten verjagen.

Unsere Gastgeberin hat uns derweil zum Käsefondue geladen. Es wurde ein wundervoller Abschiedsabend mit moldawischen Wein und „Gravensteiner“. Ganz, ganz herzlichen Dank noch einmal ! Wir hatten uns gut erholt, aber nun begann der Alltag wieder.  Der Schnee ist immer noch nicht fort.

Euer To.

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