Auf dem Ökohof Tuch

Kaltblüter

Die Japansorgen sind keinesfalls verflogen, aber in diesen sonnigen Märztagen waren wir dennoch einen guten Freund besuchen, der mit seinen Eltern zusammen aus dem Vorwerk Heygendorf ein kleines Paradies geschaffen hat. Wir waren vorher schon sehr gespannt.

Holger kannten wir von unserer ersten  Mittelalterveranstaltung auf der Burg Quedlinburg im Jahr 2006. Dort lagerten wir zusammen mit der Seiferin Kathrin und mit ihm. Er trat dort als Mollenhauer auf und ist auch sonst ein begnadeter Handwerker, der uns später  mit Schmiedesachen versorgte. Er half uns auch bei den zwei von uns organisierten Veranstaltungen in Tilleda. Zudem ist er einer unserer Bio-Dealer und kümmert sich in Halle um den Bio-Abendmarkt. Jetzt waren wir neugierig, wie es bei Holger zu Hause aussieht.

Ökohof Tuch

Nun, das sieht leider nicht so spektakulär aus. Die Ansicht, die wirklich malerisch war,  habe ich vergessen zu fotografieren, nämlich das fast romantische Wohnhaus und der sehr gepflegte Hof mit dem Taubenhäuschen, unter dem ein tiefer Brunnen verborgen ist. Vom Hof selber sieht man sehr schön hinüber zum Kyffhäuser, ein Gebiet, mit dem wir nicht ganz so schöne Erinnerungen verbinden.

Wir bekamen also eine schöne Hofführung und nicht nur das: Ganz herzlichen Dank für die Einladung zu Kaffee und leckerem Kuchen. Ich bin immer wieder erstaunt, was gute und gesunde Zutaten ausmachen. Holger hatte aber von Anfang an an diesem Tag noch etwas anderes mit uns vor: Ganz in der Nähe des Hofes liegt das Märzenbechertal und wir waren zur richtigen Zeit da. An alten Bergwerksruinen kamen wir vorbei und mussten zunächst über den Hügelkamm, um auf dem alten Postbotenweg hinab ins Tal zu gelangen. Zwar wurde es schon langsam dunkel und es waren auch noch nicht alle Märzenbecher aufgeblüht, aber trotzdem war es eine wundervolle Idee gewesen, so wie der ganze Ausflug zum Ökohof von Holger Tuch.

Euer To.

Märzenbechertal

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