04/13/11

Windröschenfest

Zusammen mit Eva-Maria und Gerhard, den Schwiegereltern, waren wir dieses Jahr das erste Mal etwas länger in Bad Sulza (vorher gab es nur Kontrollbesuche). Dort haben wir ein kleines Häuschen und ein kleines Waldgrundstück. Von unseren Arbeiten dort möchte ich gar nichts erzählen, sondern einen kleinen Spaziergang über das Grundstück und durch den Frühlingswald machen und zum Windröschenfest einladen:

Schlüsselblume

Beginnen wir mit der Schlüsselblume oder Himmelschlüssel, eine Blume, die zur Familie der Primeln gehört. Um diese Zeit blühen rund um unser Haus eine ganze Menge davon und auf dem Weg muss man aufpassen, nicht auf sie drauf zu treten.

Veilchen

Noch zarter und versteckter sind die Unmengen von Veilchen. Überall sind sie, man müsste über die Wiese schweben können, ohne sie zu verletzen. Selbst im Wald sind sie. Dorthin wollen wir jetzt:

Windröschenwald

Alles ist voller weißer und gelber Windröschensterne. Noch vor wenigen Jahren dominierten hier im Frühjahr die Buschwindröschen. Inzwischen haben sich die selteneren gelben Windröschen ausgebreitet.

Buschwindröschen

Das weiße Buschwindröschen.

gelbes Windröschen

Das gelbe Windröschen, das ich bisher gar nicht so gut kannte und sich jetzt rasend ausbreitet. Vielleicht ist die Modefarbe der Elfen heuer gelb.

Windröschen

Und noch mal beide zusammen in trauter Gemeinsamkeit. Schönen Frühling, Euer To.

04/4/11

Der Frühlingsbeginn

… überrascht mich jedes Jahr immer wieder aufs Neue. Der Lenz in diesen Breiten springt einen ja förmlich an. Eben war es noch Winter, plötzlich hatten wir den Sommer am Fluss. Nicht nur den Sommer, sondern auch liebe Gäste. Herzlichen Dank Euch !
Zuhause an der Waterkant kam der Frühling langsam, klopfte höflich an die Tür, ob er eintreten darf, sacht man „Moin, Moin“. Und das dauert wohl mal 3 Wochen. Hier an der Saale tritt der Lenz dir gleich die Tür ein. Es ist schon klar, warum ich die romantische Dichtung erst jetzt so richtig begreife, befinde ich mich doch genau in der Gegend, in der sie zu Hause ist. Wenn die Blausternchen rings um den Gedenkstein von Luise aufblühen, denkt man unwillkürlich an die blaue Blume, obwohl sie in den Jahren der Romantik im Park wahrscheinlich nicht vorhanden waren. Jena ist nahe, Reichardts Garten ohnehin, Weißenfels ebenso.
Frühling

Auf dem Weg erblühten die ersten japanischen Kirschen. Am Sonntag haben wir Fotos vom Kirschblütenfest in Tokio gesehen. Das erlebte dort Marie im letzten Jahr. Da kehren gleich die Japansorgen zurück. 30 000 Menschen sind wohl gestorben. Das Reaktorunglück, das durch den Tsunami verursacht worden ist, bekommt man immer noch nicht in den Griff. Greenpeace fasst das auf dieser Seite gut zusammen …
Wir hoffen, dass Yuki bald kommt. Die Bilder, die sie schickt, sind besorgniserregend. Die Versorgungslage in Tokio scheint nicht gut zu sein. Da ist es vielleicht gut, wenn sie ein Jahr bei uns Asyl bzw. Aupair findet.

Euer To.

02/26/10

Hochwasser und Frühling

Es taut, unter dem Schnee taucht langsam wieder grüne Wiese auf. Schneeglöckchens Stunde kommt! Aber auch die Saale färbt sich braun und schwappt über den Rand. Noch ist es nicht dramatisch, aber die weitere Entwicklung sollte angesichts der Schneemassen zu beobachten sein. Dazu haben wir auf Gut Gimritz ein eigenes Lagezentrum eingerichtet, hier bitte klicken…

Also, keine Sorge, wir auf Gut Gimritz haben dank der Umsicht unseres Präsidenten (rechts auf dem Bild, Quelle Gimritzer Bote) die Lage voll im Griff. Wir können uns wieder auf die grünen Wiesen und auf das wunderschöne Lied von Novalis nach Texten von Novalis konzentrieren.

Apropos Poesie ! Den Fluss-Gedichten wurde ein weiteres kleines Werk hinzugefügt. Das ist zwar schon etwas älter, aber gehört dennoch hierher. Hier geht es zur Poesie …

Schöne Frühlings- und Hochwassergrüße, der To.