02/11/13

Weihnachten und Neujahr in Spanien

 Atlantikbrise 2013

Wir haben Weihnachten und Neujahr viele Leute vernachlässigt (auch die Weihnachtspost ist dieses Jahr nur unvollständig herausgegangen). Der Grund war unser Besuch bei Marie in Lugo/Spanien. Wir bitten alle um Entschuldigung und hoffen, ihr konntet es ein bißchen verstehen.

Wie ist nun Weihnachten in Spanien?  Empfunden sehr viel ruhiger als bei uns. Da Advent weitgehend unbekannt ist, beginnen z.B. die Weihnachtsmärkte erst am 23.12. und geWeihnachen Spanienhen meistens bis zum 06. Jan. (Heilige Drei Könige). An diesem Tag gibt es in Spanien die Geschenke, was sich von der Logik auch eher erschließt als das mysteriöse Erscheinen eines gutgelaunten dicken Herrn namens Weihnachtsmann (Könnte auch der Schneemann kommen!).

Unser persönliches Weihnachten lief so ab: Das Krippenspiel sahen wir uns in Maries Schule außerhalb von Lugo an. Am Heiligabend machten wir Gambas satt und beschenkten uns mit kleinen Dingen unter einem kleinen „Weihnachtsbaum“ (jedenfalls das, was wir noch in letzter Minute vor Ort bekamen).

Am 1. Weihnachtstag fuhren wir nach Santiago de Compostela (Bildergalerie): http://meinfigaro.de/inhalte/b7ff8925d25cadc7

Die restlichen Weihnachtstage blieben wir in Lugo: Melancholie der römischen Mauer in Lugo (Bildergalerie): http://meinfigaro.de/inhalte/969b9e05b4d47ff4

Allerdings machten wir einen kleinen Abstecher nach Portugal, um den „Hobbit“ in Originalsprache zu sehen. Da es uns in Lugo doch zu melancholisch wurde, machten wir eine eine kleine Winterreise an die Atlantikküste von Galicia: http://meinfigaro.de/inhalte/c4f699da58b7e641

und hier die kleine Ferienwohnunganlage, in der wir untergekommen sind: http://www.oplantio.com/
Anna, die das Haus betreut, kann aber nur spanisch (im Norden ist der Tourismus
überwiegend innerspanisch). Die Fotos sind nicht geschönt. Es ist wirklich sehr herrlich dort. Und wir waren im Winter da. Oder es war herrlich dort, weil wir im Winter da waren. Das kann natürlich auch sein.

Liebe Atlantikgrüße vom To.

12/22/12

Weihnachten 2012

Weihnachten 2012

wünschen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten in Nah und fern! Feiert schön, denkt auch an Euren Nächsten und nehmt Euch nicht so viel vor für das nächste Jahr. Genießt stattdessen jeden Tag !!!

Eure Familie Kreutzfeldt in Halle und in Lugo

12/12/12

Schnee fällt

Es ist schön am Morgen durch den Schnee und den Schneeflockenwirbel zu marschieren. Das erinnert mich an die Weihnachtspost. Mein erster Brief wurde heute morgen fertiggestellt und trad. geht der erste Weihnachtsbrief immer an Maike nach Australien. Hier wird der Weihnachtsbrief, der auch sehr persönlich ist, nicht mehr veröffentlicht. Auch die älteren Weihnachtsbriefe werden in nächster Zeit aus dem Netz verschwinden. In der Tat ist das Internet nicht mehr das, was es einst mal war, als Maike und ich anfingen im Netz zu publizieren.

Und dann war da noch die Oberbürgermeisterwahl: Es ging erstaunlich und gut aus (obwohl ich „gut“ am Anfang einer Amtszeit vielleicht nicht sagen sollte) . Bernd Wiegand hat es tatsächlich geschafft und krempelt die Verwaltung um, dass manchen Leuten inzwischen Hören und Sehen vergeht. Und plötzlich gibt es ganz rasch Kontakt zur Stadt, während man zuvor (fast nie) Anwort erhalten hat. Erstaunlich und vielleicht und hoffentlich auch am Ende gut.

Noch einen frohen Advent und ein wunderschönes Weihnachtsfest wünscht,

Euer To.

01/8/12

Made in Germany, Back from the USA

Dieses Jahr habe ich mir von einem großen Versandhandel selber zu Weihnachten eine wunderschöne CD mit spanischen Arien und Zarzuela-(Spanische Oper)Liedern bestellt. Interpretiert wurden die Lieder von Patricia Petitbon, einer franz. Starsopranistin mit Hang zum Außergewöhnlichen. Erschienen ist die CD mit Namen „Melancholia“ bei der Dt. Grammophon „Disc Made in Germany“.

Der große Versandhändler bietet gleichzeitig günstigere Varianten bei anderen Anbietern an, sozusagen in Vermittlung. Das war auch sehr günstig und der Anbieter war von anderen Käufern sehr hoch bewertet worden. Auch die Anlieferung bis Weihnachten wurde garantiert. Das dies gar nicht möglich war, wurde nicht dazu geschrieben. Denn der Fremdanbieter ist in einem Kuhkaff in den USA beheimatet und musste die CD erst einmal auf die Post bringen. Joo, verläßlich waren sie schon, die Leute jenseits des Meeres und günstig war es auch. Aber eine in Deutschland produzierte CD günstiger in den USA kaufen und sich zuschicken lassen, lag eigentlich nicht in meiner Absicht. Zudem wollte ich sie zu Weihnachten haben!

Sch… Globalisierung!

Euer To.

12/24/10

Frohes Fest

Weihnachtsbrief 2010

Allen Familienangehörigen, Freunden, Kollegen und Nachbarn ein wunderschönes und lichterfülltes Christfest und einen guten Start ins neue Jahr.

2010 war für uns keinesfalls ein schlechtes Jahr, wir hätten etwas weniger Winter gebrauchen können, ein nicht so graues Frühjahr und nicht so viel Regen. Damit ist schon vieles gesagt.

Zwischen den Jahren: Das ist die Zeit der Versunkenheit und der Weihnachtsbesuche. Sylvester wurde auf Gut Gimritz gefeiert, aber schon waren wir in Brandenburg bei Annettes Bruder. Das Grünkohlessen bei Ingrid und Carsten am 6. Januar darf nicht vergessen werden: Ein kulinarischer Start ins neue Jahr. Der Grünkohl war sicher nicht am Schneesturm „Daisy“ schuld. Alle gingen rodeln, wen wundert es!

Familie und Freunde: Marie ist zurück aus Tokio und hat die Umstellung auf die deutsche Schule gut überstanden. Oma Inge war auf Mallorca. Der Wunsch mit der Reise ist in Erfüllung gegangen. Es war eine betreute Reise und sehr schön. Aber der Höhepunkt jedweder Familienfeierlichkeiten war natürlich in diesem Jahr die Goldene Hochzeit von Tante Ingrid und Onkel Gerolf im April. Es war eine wundervolle Feier. Herzlichen Dank auch, dass unsere Paulina mitfeiern durfte. Die Parties jagten sich in diesem Zeitraum: Gern denke ich an Hansis Blumenkinderfest zurück. Michi übernahm bei Gerhards Geburtstag das Grillen. Daneben haben wir auch noch einen Neuzugang zu vermelden: Lilianora, die Tochter von Tine und Maximilian. Herzlichen Glückwunsch noch mal! Glückwünsche auch Michi zur Firmung. Maic haben wir, immer wenn wir vorbeikamen, in Hamburg besucht. Das war uns und ihm sehr wichtig. Viele andere Freunde besuchten uns, Anna, Ju, Steffen, Jaegoor … wir hatten schöne Stunden miteinander. Auch Annettes Schwester Brigitte ist ein gern gesehener Besuch bei uns. Aus der Steinzeit kam vorbei: Der „Holzwurm“ und Autor Wulf Hein. Ja, und Sabine und Carsten, wie konnte ich Euch vergessen!

Gastkinder: Paulina Santamaria aus Caracas, Venezuela, war wohl das liebe Gastkind, dass sich jede Gastfamilie wünschen würde. Aber die 11 Monate bei uns waren rasch vorbei: Für fast eine Woche gab es eine Staffelübergabe: Eunice und Hernán machten die Reise ihres Lebens, kamen von Caracas nach Europa vieja (altes Europa) herüber und wohnten eine Woche auf Gut Gimritz. Drei Tage lang zeigten wir ihnen die schönsten Orte Sachsen-Anhalts. Besonders gefallen hat Ihnen Wittenberg und die Luther-Stätten. Im August und September hatten wir ein weiteres Gastkind: Yuki aus Tokio, eine Freundin von Marie, die unbedingt Deutsch und Deutschland kennenlernen wollte.

Reisen: Von Halle bis Winderatt war alles, Städte, Wald und Flur, weiß, weiß, weiß. Das war der Eiszapfenwinter! Wir machten keine große, sondern nur einige kleinere Reisen: Zuerst lernte Paulina Dänemark, die Ostsee und unsere netten Gastgeber in Winderatt kennen. Zu den Reisen gehören auch die kleinen Fluchten: Schön ist es in unserem Häuschen in Bad Sulza. Manchmal sind dort auch Freunde zu Gast: Mittsommer verbrachten wir zusammen mit unseren Vereinsfreunden Sabine und Karsten. Für einen kurzen Zeitraum gab es Sommerhitze.
Wir fuhren für eine Woche an die Obermosel und hatten dort ein schönes Ferienhaus. Wir waren von der Gegend sehr begeistert, in der Nähe gab es einen Forellenhof und wir unternahmen Ausflüge nach Trier, Luxemburg und Metz. Auf dem Rückweg besuchten wir unsere Winzer auf dem Disibodenberg. Der Regen begann!

Unsere „Lebendige Geschichte“ begann dieses Jahr schon im Schneewinter: Die Hartgesottenen trafen sich zur Winterklausur in Lindstedt. Am Heerbann Berlin-Brandenburg konnten wir leider nicht teilnehmen. Sportlich ging es im Verein bei den Schleuderern (von Davids Kampf gegen Goliath zumindest den Christen bekannt) zu: Hannes und Torsten errangen beim Wettkampf auf der Lütjenburg jeweils das gelbe T-shirt und gehören damit zu den besten deutschen Schleuderern (Unser gelb wird auf den Balearen als Teilnahmebedingung für die Weltmeisterschaften anerkannt!). Wir waren also wieder in unserem Museumsdorf an der Ostsee. Danke an Marc und Marietta für die Versorgung, an Lis, Torsten und Burgchef für die Gastfreundschaft. Aber die schönste Veranstaltung, die wir jemals als Mittelalterleute mitmachten, war „Wilhaim 1010“, von unseren Freunden in Weilheim, der Familie Uhl, organisiert. Fünf Tage haben wir das dortige Stadtjubiläum vor Alpenkulisse und am Ufer der Ammer gefeiert. Im Herbst wanderten wir mit den Berliner Freunden und Sabine in ottonischer Ausrüstung durch den Harz zur Stiftskirche Gernrode. Nun legten wir die Ausrüstung beiseite.
Gesundheitszentrum: Das Gesundheitszentrum „MZ-Geiststrasse“ hat sich gut entwickelt. Inzwischen ist alles belegt und auch die Kurse füllen sich langsam. Auch zwei große Parties gab es dort: Das Geburtstagsfest von Karin Meusel, der Allgemeinärztin, und die off. Eröffnung am 5. Mai 2010. Neben Karin und Annette arbeiten dort noch Iris, Sirikit und Christian, Angelika sowie Kathleen und Frank mit Team. Die Patienten erwartet dort eine wunderbare Atmosphäre.

Das Gutsleben: Unser Leben auf Gut Gimritz ging ins 8. Jahr, kaum zu glauben: Die erste Aktivität war gemeinsames Schneeschippen. Der Höhepunkt in Gimritzer Festkalender war wieder Ostern, besonders in der Osternacht ging es hoch her (aber erst nach der Kirche). Zu Pfingsten gab es Lammkeulen, zu Sankt Martin eine Gans aus Heinrichs neugestalteten Ofen. Iris und Wilfried kamen zu uns zum Spielen. Bei Doreen und Christian gab es auch Gutes zu essen. Und natürlich die Leseabende ! Unser Tierleben wurde durch ein Hornissennest direkt über der Tür eindrucksvoll ergänzt. Es war kein Paddeljahr durch die vielen Hochwasser und Dauerregen.

Bücher und Filme: Mein Buch des Jahres ist diesmal ein alter Schinken: „Reisen und Abenteuer im Zeppelin“ nach den Tagebuchaufzeichnungen von Hugo Eckener, tatsächlich geschehenes „Jules Verne“. Hannes hat die „Warriorcats“ verschlungen und Annette war von den „Merrily-Watkins-Krimis“ von Phil Rickman fasziniert. Unser Kino-Film des Jahres war „Alice im Wunderland“ von Tim Burton mit Johnny Depp als verrückten Hutmacher. Im Hauskino lief weiter Star Trek, Babylon 5 und am Ende des Jahres voll krass „Türkisch für Anfänger“!

Zum Schluss: Torsten geht seit März jeden Tag zu Fuß zur Arbeit, auch eine Art Fitnessprogramm und vielleicht nicht das Schlechteste. Wir kamen dieses Jahr oft ins Theater (mehr als sonst jedenfalls), zu meinem Geburtstag in den Moritzburghof in Verdis Oper Macbeth, solange die Theater in Halle noch stehen. Die Schließung unseres einzigartigen Jugendtheaters konnte gerade noch abgewendet werden. Als besonderes Vergnügen erwies sich der von unserem Freund Holger organisierte Bio-Abendmarkt in Halle. Am Ende des Jahres schneien wir bei den Lieben in Köthen vorbei.

Nun aber ein Licht und Seligkeit zu Weihnacht, die Herzen weit geöffnet, die Liebe empfangend, denn sie ist das schönste Christgeschenk.

12/16/09

Die Weihnachtsgeschichte

Frohe Adventszeit: Charles Dickens „Weihnachtsgeschichte“ ist ein Klassiker, vielfach illustriert, verfilmt, vorgelesen. Derzeit läuft im Kino passend zur Jahreszeit und in 3D die Version mit Jim Carey als Mr. Scrooge (und in etlichen anderen Rollen). Nach dem Grinch ist das der nächste Anschlag von Jim Carey auf Weihnachten. Oder für Weihnachten! Wie man es nimmt. In diesem Fall für Weihnachten, das weiss schon jeder, der die Geschichte kennt. Da ich nicht mit dem Textbuch daneben stand, vermute ich mal, es ist auch sehr textgetreu verfilmt worden. Die vielen Spezialeffekte und Actionszenen sind natürlich dazu gefügt worden und sind in 3D auch sehr beeindruckend. Ich ertappte mich dabei, wie ich nach den Schneeflocken haschen wollte.  Erst am Ende konnten die Macher Jim Carey nicht mehr stoppen und es wurde etwas lebhafter. Weihnachtlich blieb es bis zum Schluss. Das war zu erwarten, schaut selbst:

http://www.disney.de/DisneyKinofilme/weihnachtsgeschichte/

Allen ein frohes Fest, Euer To.