12/12/12

Schnee fällt

Es ist schön am Morgen durch den Schnee und den Schneeflockenwirbel zu marschieren. Das erinnert mich an die Weihnachtspost. Mein erster Brief wurde heute morgen fertiggestellt und trad. geht der erste Weihnachtsbrief immer an Maike nach Australien. Hier wird der Weihnachtsbrief, der auch sehr persönlich ist, nicht mehr veröffentlicht. Auch die älteren Weihnachtsbriefe werden in nächster Zeit aus dem Netz verschwinden. In der Tat ist das Internet nicht mehr das, was es einst mal war, als Maike und ich anfingen im Netz zu publizieren.

Und dann war da noch die Oberbürgermeisterwahl: Es ging erstaunlich und gut aus (obwohl ich „gut“ am Anfang einer Amtszeit vielleicht nicht sagen sollte) . Bernd Wiegand hat es tatsächlich geschafft und krempelt die Verwaltung um, dass manchen Leuten inzwischen Hören und Sehen vergeht. Und plötzlich gibt es ganz rasch Kontakt zur Stadt, während man zuvor (fast nie) Anwort erhalten hat. Erstaunlich und vielleicht und hoffentlich auch am Ende gut.

Noch einen frohen Advent und ein wunderschönes Weihnachtsfest wünscht,

Euer To.

12/24/10

Frohes Fest

Weihnachtsbrief 2010

Allen Familienangehörigen, Freunden, Kollegen und Nachbarn ein wunderschönes und lichterfülltes Christfest und einen guten Start ins neue Jahr.

2010 war für uns keinesfalls ein schlechtes Jahr, wir hätten etwas weniger Winter gebrauchen können, ein nicht so graues Frühjahr und nicht so viel Regen. Damit ist schon vieles gesagt.

Zwischen den Jahren: Das ist die Zeit der Versunkenheit und der Weihnachtsbesuche. Sylvester wurde auf Gut Gimritz gefeiert, aber schon waren wir in Brandenburg bei Annettes Bruder. Das Grünkohlessen bei Ingrid und Carsten am 6. Januar darf nicht vergessen werden: Ein kulinarischer Start ins neue Jahr. Der Grünkohl war sicher nicht am Schneesturm „Daisy“ schuld. Alle gingen rodeln, wen wundert es!

Familie und Freunde: Marie ist zurück aus Tokio und hat die Umstellung auf die deutsche Schule gut überstanden. Oma Inge war auf Mallorca. Der Wunsch mit der Reise ist in Erfüllung gegangen. Es war eine betreute Reise und sehr schön. Aber der Höhepunkt jedweder Familienfeierlichkeiten war natürlich in diesem Jahr die Goldene Hochzeit von Tante Ingrid und Onkel Gerolf im April. Es war eine wundervolle Feier. Herzlichen Dank auch, dass unsere Paulina mitfeiern durfte. Die Parties jagten sich in diesem Zeitraum: Gern denke ich an Hansis Blumenkinderfest zurück. Michi übernahm bei Gerhards Geburtstag das Grillen. Daneben haben wir auch noch einen Neuzugang zu vermelden: Lilianora, die Tochter von Tine und Maximilian. Herzlichen Glückwunsch noch mal! Glückwünsche auch Michi zur Firmung. Maic haben wir, immer wenn wir vorbeikamen, in Hamburg besucht. Das war uns und ihm sehr wichtig. Viele andere Freunde besuchten uns, Anna, Ju, Steffen, Jaegoor … wir hatten schöne Stunden miteinander. Auch Annettes Schwester Brigitte ist ein gern gesehener Besuch bei uns. Aus der Steinzeit kam vorbei: Der „Holzwurm“ und Autor Wulf Hein. Ja, und Sabine und Carsten, wie konnte ich Euch vergessen!

Gastkinder: Paulina Santamaria aus Caracas, Venezuela, war wohl das liebe Gastkind, dass sich jede Gastfamilie wünschen würde. Aber die 11 Monate bei uns waren rasch vorbei: Für fast eine Woche gab es eine Staffelübergabe: Eunice und Hernán machten die Reise ihres Lebens, kamen von Caracas nach Europa vieja (altes Europa) herüber und wohnten eine Woche auf Gut Gimritz. Drei Tage lang zeigten wir ihnen die schönsten Orte Sachsen-Anhalts. Besonders gefallen hat Ihnen Wittenberg und die Luther-Stätten. Im August und September hatten wir ein weiteres Gastkind: Yuki aus Tokio, eine Freundin von Marie, die unbedingt Deutsch und Deutschland kennenlernen wollte.

Reisen: Von Halle bis Winderatt war alles, Städte, Wald und Flur, weiß, weiß, weiß. Das war der Eiszapfenwinter! Wir machten keine große, sondern nur einige kleinere Reisen: Zuerst lernte Paulina Dänemark, die Ostsee und unsere netten Gastgeber in Winderatt kennen. Zu den Reisen gehören auch die kleinen Fluchten: Schön ist es in unserem Häuschen in Bad Sulza. Manchmal sind dort auch Freunde zu Gast: Mittsommer verbrachten wir zusammen mit unseren Vereinsfreunden Sabine und Karsten. Für einen kurzen Zeitraum gab es Sommerhitze.
Wir fuhren für eine Woche an die Obermosel und hatten dort ein schönes Ferienhaus. Wir waren von der Gegend sehr begeistert, in der Nähe gab es einen Forellenhof und wir unternahmen Ausflüge nach Trier, Luxemburg und Metz. Auf dem Rückweg besuchten wir unsere Winzer auf dem Disibodenberg. Der Regen begann!

Unsere „Lebendige Geschichte“ begann dieses Jahr schon im Schneewinter: Die Hartgesottenen trafen sich zur Winterklausur in Lindstedt. Am Heerbann Berlin-Brandenburg konnten wir leider nicht teilnehmen. Sportlich ging es im Verein bei den Schleuderern (von Davids Kampf gegen Goliath zumindest den Christen bekannt) zu: Hannes und Torsten errangen beim Wettkampf auf der Lütjenburg jeweils das gelbe T-shirt und gehören damit zu den besten deutschen Schleuderern (Unser gelb wird auf den Balearen als Teilnahmebedingung für die Weltmeisterschaften anerkannt!). Wir waren also wieder in unserem Museumsdorf an der Ostsee. Danke an Marc und Marietta für die Versorgung, an Lis, Torsten und Burgchef für die Gastfreundschaft. Aber die schönste Veranstaltung, die wir jemals als Mittelalterleute mitmachten, war „Wilhaim 1010“, von unseren Freunden in Weilheim, der Familie Uhl, organisiert. Fünf Tage haben wir das dortige Stadtjubiläum vor Alpenkulisse und am Ufer der Ammer gefeiert. Im Herbst wanderten wir mit den Berliner Freunden und Sabine in ottonischer Ausrüstung durch den Harz zur Stiftskirche Gernrode. Nun legten wir die Ausrüstung beiseite.
Gesundheitszentrum: Das Gesundheitszentrum „MZ-Geiststrasse“ hat sich gut entwickelt. Inzwischen ist alles belegt und auch die Kurse füllen sich langsam. Auch zwei große Parties gab es dort: Das Geburtstagsfest von Karin Meusel, der Allgemeinärztin, und die off. Eröffnung am 5. Mai 2010. Neben Karin und Annette arbeiten dort noch Iris, Sirikit und Christian, Angelika sowie Kathleen und Frank mit Team. Die Patienten erwartet dort eine wunderbare Atmosphäre.

Das Gutsleben: Unser Leben auf Gut Gimritz ging ins 8. Jahr, kaum zu glauben: Die erste Aktivität war gemeinsames Schneeschippen. Der Höhepunkt in Gimritzer Festkalender war wieder Ostern, besonders in der Osternacht ging es hoch her (aber erst nach der Kirche). Zu Pfingsten gab es Lammkeulen, zu Sankt Martin eine Gans aus Heinrichs neugestalteten Ofen. Iris und Wilfried kamen zu uns zum Spielen. Bei Doreen und Christian gab es auch Gutes zu essen. Und natürlich die Leseabende ! Unser Tierleben wurde durch ein Hornissennest direkt über der Tür eindrucksvoll ergänzt. Es war kein Paddeljahr durch die vielen Hochwasser und Dauerregen.

Bücher und Filme: Mein Buch des Jahres ist diesmal ein alter Schinken: „Reisen und Abenteuer im Zeppelin“ nach den Tagebuchaufzeichnungen von Hugo Eckener, tatsächlich geschehenes „Jules Verne“. Hannes hat die „Warriorcats“ verschlungen und Annette war von den „Merrily-Watkins-Krimis“ von Phil Rickman fasziniert. Unser Kino-Film des Jahres war „Alice im Wunderland“ von Tim Burton mit Johnny Depp als verrückten Hutmacher. Im Hauskino lief weiter Star Trek, Babylon 5 und am Ende des Jahres voll krass „Türkisch für Anfänger“!

Zum Schluss: Torsten geht seit März jeden Tag zu Fuß zur Arbeit, auch eine Art Fitnessprogramm und vielleicht nicht das Schlechteste. Wir kamen dieses Jahr oft ins Theater (mehr als sonst jedenfalls), zu meinem Geburtstag in den Moritzburghof in Verdis Oper Macbeth, solange die Theater in Halle noch stehen. Die Schließung unseres einzigartigen Jugendtheaters konnte gerade noch abgewendet werden. Als besonderes Vergnügen erwies sich der von unserem Freund Holger organisierte Bio-Abendmarkt in Halle. Am Ende des Jahres schneien wir bei den Lieben in Köthen vorbei.

Nun aber ein Licht und Seligkeit zu Weihnacht, die Herzen weit geöffnet, die Liebe empfangend, denn sie ist das schönste Christgeschenk.

01/1/10

Ein vergangenes Jahr …

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Ein neues Jahr ist da, aber wir erinnern uns auch gerne an das Vergangene:

Weihnachtsbrief 2009:

Das Jahr 2009 war so entspannt und beschaulich, wie ich es mir gewünscht habe. Es hatte nur einen Nachteil: Es war sehr schnell vorbei. Es ist aber auch so viel geschehen!

Festtage am Jahresbeginn: Die Adventszeit 2008 war ruhig und ohne Termindruck. Einzig Lenis Beerdigung war ein sehr trauriges Ereignis. Weihnachten und die Festtage verbrachten wir bei Annettes Schwester und in der Nähe ihrer Eltern. Der Gänsebraten darf nicht unerwähnt bleiben. Tradition zwischen den Jahren ist bereits, dass Steffen vorbei schaut, diesmal in Begleitung von Susanne und Cedric. Sylvester verbrachten wir in Niemegk bei Annettes Bruder und Familie. Im „menschenleeren“ Brandenburg war das übliche Geknalle fast zu ertragen. Die „Zeit zwischen den Jahren“ endet bei uns erst mit dem 6. Januar. Ich verzeichnete Schneefall und Kälte von -20 Grad. Aufwärmen konnten wir uns bei dem wichtigsten Familienkreistermin, der niemals versäumt werden darf: Das Grünkohlessen bei Ingrid und Carsten.

Es hat sich letztes Jahr bewährt, Euch liebe Verwandte und Freunde, unser Jahr thematisch aufzugliedern. Wo aber beginnen wir, was war am Wichtigsten? Ach ja: Schüleraustausch: Wir bekamen im August ein neues Kind, ein Gastkind: Paulina aus Venezuela. Sie brachte anscheinend etwas Sommer und Hitze mit. Annettes Geburtstagsausflug führte uns in den Wörlitzer Park. Das war ein Traumtag! Überhaupt war der August sehr warm, und mitten in der Hitze brach Marie nach Japan auf. Sie wohnt nun bis Juli 2010 in Tokio bei einer Gastfamilie mit zwei Kindern, bei denen sie sehr offen und freundlich aufge-nommen worden ist. Wer sie besuchen möchte, kann dies auf http://sucettemarie.livejournal.com/ tun. Paulina hat sich inzwischen auch gut eingelebt, einen guten Eindruck in Dessau gemacht und beeindruckte uns mit der Geschwindigkeit, mit der sie Deutsch gelernt hat.

Gesundheitszentrum: Nach dem Scheitern des Wittekind-Projektes konnte Annette endlich im September ihren Traum eines Gesundheits-zentrums verwirklichen: Sie eröffnete zusammen mit anderen Ärzten und Therapeuten das „Medizinische Zentrum Geiststraße“. Wer näheres wissen möchte: www.mz-geiststrasse.de. Und ich persönlich danke noch mal allen, die bei meinem Geburtstag für die Tischtennisplatte für denSportraum des Zentrums gespendet haben.

Sorgen: Gerhard musste sich einer wichtigen Operation unterziehen und es brauchte lange, bis er wieder auf den Beinen war. Auch unser großer Freund Maic, von dem wir nicht dachten, ihn könne etwas umpusten, musste im Herbst ins Krankenhaus. Inzwischen geht es ihm auch wieder besser. Und mit Dirk waren wir im Advent sogar zu einer Lesung seines Lieblingsautors Vladimir Kaminer.

Was wären wir ohne Familie? Der Höhepunkt im familiären Festkalender im Winter ist Eva-Marias Geburtstag. Wir lernten Maximilians neue Freundin Tine kennen. Damit begannen unsere Annäherungen an Bayern, die Beziehungen dorthin verbesserten sich noch weiter im Verlauf des Jahres. Im März 2009 begingen Annette und ich das 17. Jahr unseres gemeinsamen Lebens. Im April hatte Arnold Erstkommunion in der Kirche in Treuenbrietzen . Gerhard feierte im Mai seinen 75. Geburtstag mit Vorträgen in seinem ehemaligen Werk in Bitterfeld. Der Mai war auf jeden Fall eine Erholung. Ich erinnere mich an Gewitterpaddeln und Federball mit Hannes. Aufregung gab es um Oma Inge, die wir gerne auf „betreutes Reisen“ nach Gran Canaria geschickt hätten, was leider nicht klappte. Nun geht es wohl nach Mallorca im Frühjahr. Sie wünscht sich sehr, noch einmal zu verreisen.

Reisen: Wie schon 2008 gab es auch 2009 keine große Reise für uns (Marie mal ausgenommen). Einen kleinen Winterurlaub verbrachten wir in Winderatt bei Flensburg, Ferien im Garten der alten Obstsorten. Die Kinder lieben das Haus dort. Ich entspannte bei Romanen von Muñoz Molina. Zum Vorlesen und für historisch Interessierte sei „Die Stadt der Kalifen“ von ihm hervorgehoben.

Ende Juli fuhren wir auf die Turmhügelburg Lütjenburg, dazu mehr bei „Mittelalter“.

Im Herbsturlaub lernten wir eine völlig exotische Gegend kennen: Oberbayern! Wir waren dort zu Gast bei Familie Uhl. Paulina und Co. konnten dank Gerald Uhls unermüdlichen Fahreinsatz an einem Tag Österreich, Italien, einen verschneiten Pass und mehrere Schneeballschlachten erleben.

Mittelalter und historische Darstellung ist auch 2009 ein großes Hobby von uns geblieben und nahm uns auf die eine oder andere Art in Anspruch: Ende Januar machten wir unsere Vereinssitzung vom Lebendige Geschichte e.V. in Braunschweig und gleichzeitig eine Vereinsfahrt nach Oldenburg , die mir noch in wunderschöner Erinnerung ist. Archäologisch gab es im Januar eine Sensation: Die Auffindung des Sarges mit den Überresten der ottonischen Königin Editha. Ich konnte bei der sehr lebhaften Pressekonf. dabei sein. Hannes, Christian und ich verbrachten Ende Febr. ein Wochenende beim Schleuderer-Meister, Silvio, dem

Tag des offenen Denkmals in Großleinungen. Das von uns organisierte Lager war klein, aber fein. Im Herbst machten wir ein Ausstellungswochenende mit Sabine und Carsten. Zusammen mit den zwei Berliner Templern besuchten wir den Kunigundentag.

Das Gutsleben: Die Osterfeiern mit Lamm auf Gut Gimritz setzten der Fastenzeit ein Ende. Der Senegalabend gehört zu den obligatorischen Ausflügen der Gutsmannschaft. Der Monat Juni begann mit „Schafskälte“ und es wurde gewählt: Stadtrat und Europa. Fahrradausflug nach Wettin mit Hannes Klasse und Projekttage an der Latina folgten. Das Schuljahr ging zu Ende. Die Sommer-ferien begannen: Katrins Geburtstag ist uns als wundervolle Feier in Erinnerung geblieben. Die Badezeit am Fluss begann! Auch der Leseabend wurde fortgesetzt, jede Flasche Proseco war eine Erinnerungsflasche an Leni. Im November gab es Martinsgans und neuen Nachwuchs: Der kleine Heinrich von Lisa und Martin. Mit Iris und Wilfried gab es einen schönen Spieleabend.

Nicht zu vergessen: Wir halfen wieder beim Valentinsabend in der Moritzkirche, der 2010 wg. ungünstiger Ferientermine leider ausfallen muss. Und wir bedanken uns herzlich für die Einladung zum Diplomkonzert von Paul Kaufmann in Leipzig. Er wirkt bereits seit einigen Jahren als Tenor an der Deutschen Oper in Berlin.

Am Ende: Marie vermisst die Sterne, die sieht man über Tokio nicht. Unser Kinotipp für Weihnachten wäre „Die Weihnachtsgeschichte“ nach Dickens mit dem exzentrischen Jim Carey. Und nun: Wunderschöne Weihnachtstage und einen guten Start ins Jahr 2010 wünschen wir !

Weitere Weihnachtsbriefe sind hier zu finden: 20082007 ~ 2006 ~ 2005 2004 ~ 2003 ~ 2002 ~ 2001 ~2000 ~1999

 

01/27/09

Weihnachtsbriefe und Blogroll

Das Jubiläum habe ich gar zunächst gar nicht mitbekommen: 10 unserer Weihnachtsbriefe stehen jetzt bereits im Internet. Brieflich verschickt haben wir Weihnachtsbriefe als Jahresrückblick schon länger. Als kleiner Rückblick das schöne Foto rechts.

Auch der Blogroll (Die Links) vervollständigt sich langsam. Da gibt es jetzt schon eine Menge zu unseren Aktivitäten anzuklicken. Und mit der Zeit kommt sicher noch einiges dazu. Hier findet sich bestimmt noch Raum und Muße einige Sachen einzeln vorzustellen.

Aber für heute soll es genug sein. Bis bald!

01/22/09

Weihnachtsbrief 2008

Es fällt mir dieses Jahr nicht leicht, unseren Weihnachtsbrief zu schreiben. Deswegen beginne ich mit den frohen Wünschen:
Ein wunderschönes Weihnachtsfest und ein gutes und erfolgreiches Jahr 2009!

Das nächste Jahr könnte etwas ruhiger sein als 2008, etwas sonniger und auch mit etwas weniger Abschieden und Enttäuschungen verbunden. 2008 war keine Katastrophe, es gab viele schöne Augenblicke und wunderbare Begegnungen, dennoch endete es traurig, bei all dem adventlichen Glanz können wir uns nur halb freuen.

Aber schauen wir zurück: 2007 beendete ich mit einer Lungenentzündung. Dafür war der „Werwolfbesuch“ von Juana, Anna, Steffen und Susanne sehr verjüngend. Und natürlich gab es zum 6. Jan. wieder leckeren Grünkohl bei Ingrid und Carsten.
Wir erinnern uns mit Freuden an die schönen Tage des Winterurlaubes in Broumov/Tschechien zusammen mit Sirikit, Christian und Rima.
Die Valentinsfeier in der Moritzkirche in Halle, die wir mitorganisieren durften, wurde zu einem wunderschönen Erlebnis, unsere Gäste erzählten bewegende Erlebnisse aus ihrem Beziehungsleben. Dass die Leute so aus sich herauskamen, hatten wir nicht erwartet.
Im März war der ganze Familienkreis bei Hilles in Pfaffendorf zu Besuch. Danke schön, fast ein halbes Leben war ich nicht mehr in der sächsischen Schweiz gewesen.
Vor Ostern kam jemand vorbei, der schon 2007 ein gern gesehener Gast bei uns war: Maic Gronych, der Sachse/Wikinger und Mitorganisator in Tilleda 2007 u. 2008. Du bist unser Größter !
Als wir aus der Osternacht wiederkamen, lag Schnee. Zum Glück war beim traditionellen Lammgrillen wieder alles fort (herzlichen Dank an die Griller!)
Ende März gab es endlich etwas Sonne auf Gut Gimritz. Unsere Nachbarin Leni eröffnete die Prosecco-Saison. Nächsten März werden wir ganz fest an sie denken … und Prosecco trinken!
Im April muss unbedingt der Senegalabend erwähnt werden, zu dem uns Aida, Arnold und Leonie einluden. Aber als die Gruppe „Senegambia“ so richtig zum Tanzen aufspielte, wollten meine müden Begleiter leider schon gehen.
Ende April gab es ein doppeltes Jubiläum: 5 Jahre auf Gut Gimritz und 15 Jahre Annette und Torsten. Bei letzterem ging es um die Unauflösbarkeit der Liebe. Das ist nur was für Romantiker, oder?
Anfang Mai hatte mein Patenkind Niklas Erstkommunion. Eine wunderschöne Erstkommunionsmesse dank Chor und Probst Nachtweih erlebten wir. Und sofort stiegen wir in ein Schiff auf der Saale ein, eingeladen von Rima, die auf diese Weise ihre Konfirmation feierte.
Ein froher Anlass und unerlässlich zu erwähnen ist die Hochzeit, die es in der Familie gab: Annettes Cousine Kristin hat sich getraut und zwar mit ihrem Jörg. Auf einer Burg in der Nähe von Meißen fand die Feier statt. Wir sahen viele Verwandte wieder, von denen Thea und Marcia hier stellvertretend genannt werden sollen.
Es scheint, wir kamen aus dem Feiern gar nicht mehr heraus. Pfarrer Marchio hatte einen runden Geburtstag und Feier, Podiumsdiskussion und Messe möchte ich erwähnen.
April, Mai und Juli waren wir in Tilleda, 2x Museumsbelebung und 1x das von Maic, Annette und mir organisierte Großereignis mit Pferden, Musik und Kaiserglanz. 2009 werden wir uns nicht mehr in Tilleda engagieren. Alles hat seine Zeit. Aber mit der historischen Darstellung und der Beschäftigung mit Archäologie hören wir selbstverständlich nicht auf. Dennoch müssen wir kürzer treten: Maic verändert sich beruflich und Sirikit, Christian und wir haben auch eine etwas Neues vor. Psss, noch wird nichts verraten!
Die zweite Hochzeit fand eine Woche vor dem Kaiserlager in Tilleda statt: Noch einmal herzliche Glückwünsche an Uli und Martin. Wir sehen uns wieder zum Valentinstag! Dann war August. Die Paddelwoche auf der Saale mit Roswitha, Arnold, Georg und Werner war nicht gerade eine Erholung, aber dennoch sehr, sehr schön. Danke an die Truppenversorgung in Jena.
Auch an das Schwachulatreffen auf dem Eichberg in Saalfeld und Sabines und Annettes Geburtstag im August gilt es zu erinnern.
Schon ging es zu den Germanen auf die Funkenburg und danach mit dem Zug nach Weilheim, endlich mal die Familie Uhl überfallen und Marie dort auslösen. Danke für alles!
Die Tage im September und Oktober flogen nur so dahin. Viele Gedanken kreisten um die Vorbereitungen für Maries Auslandsjahr. Es sei verraten, es geht nach Japan und zwar ab Ende August 2009. Beide Kinder, Marie und Hannes, machen sich gut auf dem Elisabeth-Gymnasium und wir können nicht klagen.
Unser Besuch bei den „Danischmendid“ nahe Kassel war sehr schön und stressfrei. Und hoffentlich kommt es nächstes Jahr wieder zu einem Treffen. Mit der Schleuder wird auch noch trainiert und seit dem Kaiserlager haben Christian, Hannes und ich dafür auch einen Lehrer, Jaegoor. Danke für Deine lieben Besuche.
Im Herbst hat auch Oma Inge ein schöneres und ruhigeres Zimmer in einer anderen Wohngemeinschaft innerhalb des Heimes bezogen.
Die Ferienwoche im Oktober verbrachten wir in einem wahren Apfelgarten in Winderatt (Schleswig-Holstein, Torstens Heimat). Ende Oktober waren wir in Dessau zu Besuch und ein Wochenende danach durften wir die „Fundsache Luther“ im Landesmuseum miteröffnen. Der November war wenig aufregend, dafür aber ein trister und trauriger Monat, ein Abschiedsmonat von unserer Nachbarin Leni.
Am Ende möchte ich unseren Lesekreis aufführen, wir beschließen das Jahr mit der Weihnachtsgeschichte von Dickens. Erster Schnee ist gefallen. Wir sind mitten im Dezember: Es wird Zeit für die alljährliche Post, so am Ende:
Weihnachtsgrüße von der Insel

Ältere Weihnachtsbriefe: 2007 ~ 2006 ~ 2005 2004 ~ 2003 ~ 2002 ~ 2001 ~2000 ~1999