03/5/13

Winter und Apfelkuchen

Der Winter ist zum Glück vorbei, aber noch vor einer Woche sah es bei uns wie auf dem Bild oben aus. Im Januar waren wir einige Tage an der Ostsee in Winderatt und am Winderatter See. Aber auch dort saßen wir die meiste Zeit im Wintergarten, lasen und ließen es uns gutgehen:

Winter an der Ostsee

Was macht man in einem alten Apfelgarten außer Lesen und Ausruhen? Natürlich, wir haben einen Apfelkuchen gebacken:

 Zuerst den Teig gehen lassen … und ausrollen:

Was ist jetzt als Nächstes dran?

es kommen die Äpfelstücke drauf (Äpfel, die im alten Apfelgarten gewachsen sind) und die Streusel werden nebenbei gemacht…

Mandelstücke und Streusel kommen hinzu…

dann noch backen und fertig ist der leckere Apfelkuchen für entspannte Wintertage.

Euer To.

 

02/24/11

Am Winderatter See

Winderatter See1

Freie Tage im Winter-Refugio am Winderatter See. Der grüne Kacheloffen bollert und wir können uns so richtig fallenlassen. Nur Marie kann das leider nicht, die Arbeit an der Quartalsarbeit ruft.

Jugendstil-Kachelofen

Auf dem Hinweg haben wir diesmal nicht bei Maic hereingeschaut, sondern in Hamburg bei Cooki, Judith, Benedikt und Martin. Ganz herzlichen Dank für Eure Gastfreundschaft und der Grieche war super ausgesucht. Die selbstgemachten Taramas waren die leckersten, die ich in den letzten Jahren gegessen habe.

Letztes Jahr hatten wir noch Schnee, als wir in Winderatt eintrafen, diesmal regnete und stürmte es. Das Wasser stand auch dort ganz schön hoch. Überall auf den Feldern hatten sie an niedrigen Stellen „Seen“ gebildet. Es war sogar die Straße zwischen „Osaka“ und Winderatt gesperrt, weil der See über die Ufer getreten war.

Wir haben es uns gemütlich gemacht und die Tage ruhig verbracht. Einmal waren wir in Flensburg, einmal in Sönderburg. Beide Ausflüge nutzten die Damen hauptsächlich zum Shoppen. Ein paar Sachen bekamen die Herren auch ab. Ich habe mir beispielsweise ein neues Spiel gekauft: „Die goldene Stadt“. Wir haben es erst einmal gespielt, aber ich fand es sehr spannend schnell, vom Design auch sehr ansprechend. Kaum zu glauben, ich habe in der Zeit kein einziges Museum von innen gesehen!

Die ersten Schneeglöckchen ließen sich auf der Winderatter Wiese hinter dem Wintergarten sehen und wir machten mehrere Wanderung an den See. Zweimal wanderten wir sogar ganz herum. Durch den feuchten Boden war das gar nicht so einfach, außerdem hatte jemand den Steg durch das Feuchtgebiet (Moor) gesperrt. Wir sind trotzdem durch, aber tatsächlich war an vielen Stellen das morsche Holz beschädigt, aber wir sind hinüber gekommen.

Moorsteg

Die Kälber der wilden Rinder sahen aus wie Bad-Kösen-Tierchen, niedlich, auch wenn einem so mitten in einer Herde nicht ganz behaglich ist. Nachdem wir den Steg und die zweite Weide gut überstanden hatten, ging es über die längst verschwundene Grauburg wieder zurück zur Ferienwohnung im „Alten Obstgarten“.

Wer sich ausführlicher über unser Winterquartier informieren möchte, dessen Bequemlichkeit+supernette Gastgeber wir nur wärmstens empfehlen können, bitte schön, hier klicken…

Ja, und wir haben natürlich auch wieder Apfelkuchen gebacken und Tee mit Rum getrunken und Flens-Bier natürlich auch. Einmal waren wir am Meer spazieren. Was sich so Meer nennt! Die Ostsee an der Flensburger Förde gibt den Eindruck von der Ostsee als Binnenmeer exemplarisch wieder. Aber es herrschte ein wunderbares Licht. Auf der anderen Seite konnte ich sogar einen Leuchtturm erkennen. Beim Spazierengehen bekommt man Hunger.  Eines Tages brauchen wir eine zuverlässige Quelle, wo wir frischen Fisch bekommen. Trotz Meeresnähe springt er einen nicht gerade an.

Schade eigentlich, findet To.

Wildes Rind