Inselrundfahrt
Und so kann das Paddeln rund um die Peißnitz aussehen:
http://saaleufer.blogspot.de/2013/05/durch-die-wilde-saale.html
Euer To.
Und so kann das Paddeln rund um die Peißnitz aussehen:
http://saaleufer.blogspot.de/2013/05/durch-die-wilde-saale.html
Euer To.
Ja, wir haben den Eurovision Song Contest gesehen und werden keine Meinung zum Dt. Beitrag abgeben, nein, nein, dazu war das Feld viel zu dicht beieinander und über Geschmack sollte ohnehin nicht gestritten werden. Es waren überwiegend gute Beiträge und das ist doch die Hauptsache. Griechenland war lustig, der Dracula aus Rumänien hat toll gesungen und die Gewinnerin hat wahrscheinlich zurecht gewonnen. Aber:
Mein Favorit war Anouk und schön, dass ich ihre Musik durch diese Sendung habe kennenlernen dürfen:
Einen schönen Pfingstabend allen
Wir waren mächtig fleissig. Beim Wochenendhaus in Thüringen war das Vordach dran:

und nach 10 Jahren Gut Gimritz war es Zeit, in einigen Räumen wenigstens ein bißchen neue Farbe reinzubringen. Wir haben mit der Küche begonnen:
sieht doch schon ganz schick aus. Der neue Anstrich betont schön die Gewölbe:
Natürlich hatten wir trotzdem Muße, auf dem Balkon zu sitzen und auf den Fluß zu schauen. Selbstverständlich sind wir einmal um unsere Insel gepaddelt. Inzwischen wird an der Eissporthalle die neue Brücke gebaut. In der Nacht kam der Regen. Ganz allein kann nun auf der hinter Regenschleiern verborgenen Flussinsel spazieren gegangen werden.
So wie es euer To. gemacht hat.
Annette nahm am Wochenende im Zentrum für Salutogenese am Symposium 2013 teil. Das Thema war dieses Jahr “berühren – berühren lassen – berührt sein”. Frau Doktor hielt selbst einen Vortrag unter dem Titel “‘Be-hand-lung‘: Manuelle Medizin als Therapie an der Schnittstelle von Körper und Psyche”, während ich es mir in der Bad Gandersheimer Sonne gut gehen ließ und im Ausgrabungsband der Königin Editha las.
Entspannung im Zentrum für Salutogenese
Gandersheim und Ottonen, da war doch noch etwas ! Natürlich das Stift Gandersheim, 852 gegründet, war das erste “Hauskloster’” ostfränkisch-deutscher Adliger und blieb für 100 Jahre das wichtigste Kloster der Ottonen, bis es vom Stift Quedlinburg abgelöst wurde. Jutta Gladen hat in ihrem Buch “Auf den Spuren Otto des Grossen” (2001, S. 151) die Rolle von Gandersheim etc. so kurz wie treffend beschrieben:
“Frauenklöster und -stifte waren nicht nur Zentren des Gebets und Versorgungseinrichtungen für adlige Töchter. Sie bildeten neben den Bischofssitzen die Orte, in den Kulturtechniken wie Lesen (Latein) und Schreiben vermittelt wurden, in denen Handschriften entweder selbst angefertigt oder in Auftrag gegeben wurden …”
Das blieb vom Stift Gandersheim: Die Stiftskirche
Das Frauenstift Gandersheim brachte die erste uns bekannte Dichterin und Historikerin auf deutschen Bodern hervor (allerdings schrieb sie nicht auf deutsch bzw. altsächsisch, sondern auf Latein): Hrotsvit (Roswitha) von Gandersheim (*ca. 935, + ca. 975). Ihr Werk ist umfangreich, besteht aus Verslegenden, Dramen und historischen Epen. Ihre “gesta Ottonis I.” wird oft als historische Quelle benutzt, ohne im eigentlichen Sinne eine zu sein.
Wer sich in die Welt der Roswitha von Gandersheim einlesen möchte, hier als Probe der Dramen der Roswitha…
Roswitha und Kaiser Otto I., Skulpturengruppe in Bad Gandersheim
ein kleines Paradies
Seit dem 28. April wohnen wir seit 10 Jahren auf Gut Gimritz. Morgen am 1. Mai trifft dies auch für Uli und Katrin Laufer zu. Wir waren die ersten, die auf Gut Gimritz einzogen. Das Gelände war größtenteils noch Baustelle. Viele, die nach uns eingezogen sind, wissen das gar nicht mehr. Und den anderen ist es vielleicht auch nicht wichtig. Und so wird dieses Ereignis wohl nicht groß gefeiert. Selbst vom damaligen Bauherrn nicht, obwohl der doch Grund hätte, darauf stolz zu sein. Wer nicht will, der hat schon.
Alle, die nach uns gekommen sind, können sagen: Sei 10 Jahren wohnen wir auf Gut Gimritz, aber wir können sagen: Seit 10 Jahren wohnen wieder Leute hier. Wir waren vor 10. Jahren die ersten, die wieder auf der Peißnitz lebten. Wir begründeten das Leben am Fluss. Und das können wir auch miteinander im Stillen feiern.
Euer To.
Endlich wird es Frühling. Ich habe in diesen Tagen in Tolkiens “Fall von Gondolin” gelesen (im Buch der Verlorenen Geschichten, es ist aber auch im Silmarillion vorhanden). Mich hat besonders die Poetik der Geschichte angesprochen. Tuor, der über dem Meer steht und an der Küste entlang wandert, nimmt die Kennzeichen seines Sohnes Earendil vorweg. Er darf nicht am Meer bleiben, sondern wird von den Valar zur Elbenstadt Gondolin geschickt, um den Noldorkönig Turgon zu warnen und ihn zur Aufgabe der verborgenen Stadt zu bewegen. Doch Turgon und sein Volk, die Gondolindrim, wollen ihre schöne Stadt nicht verlassen und so bleibt auch Tuor, der kein Elb, sondern ein Mensch ist. Er wird einer der Großen Gondolins und verheiratet sich mit der Königstochter Idril. Auf Veranlassung Tuors läßt Idril einen geheimen Gang graben, durch den Tuor und seinen Familie und die wenigen Überlebenden der Schlacht um Gondolin fliehen können. Denn mit der Hilfe des Verräters Maeglin greift der gefallene Vala Morgoth mit seinen Drachen, Balrogs und Orks die letzte Bastion der Noldorelben an und erstürmt sie. Auch die meisten Balrogs gingen dabei unter. Berühmt ist der Kampf zwischen einem Balrog und dem Elb Glorfindel, bei dem beide Gegner umkamen.
Damit ist die Geschichte von Glorfindel allerdings nicht vorbei. Wie später Gandalf wird auch er wieder zurückgesandt: Als Heerführer des Halbelben Elrond, dem Enkel von Tuor, vertreibt er zusammen mit Gondors Heer unter dem Thronerben Eanur den Hexenkönig von Angmar aus dem Norden. Und wer erinnert sich nicht, wie Glorfindel (im Film Arwen) Frodo an der Bruinenfurt beisteht, in dem er ihn auf sein Pferd setzt.
Zurück zu Tuors Familie: Earendil wird den Fall seiner Heimatstadt rächen, denn er kann die Valar überreden einen letzten großen Angriff gegen Morgoth zu führen. Er selbst führt die Adler an und erschlägt selbst den großen Drachen Ancalagon, vor dem selbst die Valar geflohen sind. Morgoth wird geschlagen, in die zeitlose Leere verbannt und Beleriand ging unter. Damit endete das erste Zeitalter.
Earendil war auch der Vater Elronds und damit der Großvater Arwens, die im Herrn der Ringe den Dúnedain Aragon heiraten wird. Aber das ist eine andere Geschichte. Damit bin ich allerdings gleich beim zweiten Thema dieses Blogeintrages. Denn was beim Herrn der Ringe gerne übersehen wird, sind die Geschichten über die Freundschaft. Was könnte ungleicher und unterschiedlicher sein als ein Elb und ein Zwerg? So geschildert im HDR über den Elb Legolas und den Zwerg Gimli. So ist für mich der HDR auch der Roman über z.B. diese große Freundschaft. Gimli geht mit Legolas durch die Wälder und Legolas erkundet mit dem Zwerg die glitzernen Höhlen. Legolas hat wie alle Elben, die das Meer gesehen haben, die große Sehnsucht nie wieder aus dem Herzen bekommen und verließ im Jahr 120 des vierten Zeitalters Mittelerde für immer auf einem Schiff nach Valinor. An seiner Seite war der Zwerg Gimli, dem als einzigen Zwerg erlaubt wurde nach Valinor zu segeln. Und damit schließt sich der Kreis, der bei Tuor und seinem Aufenthalt am Meer begann …
Euer To.
… war dieses Jahr wirklich kein Spaß, könnt Ihr Euch sicher vorstellen, auch wenn das Lamm am Ende wieder sehr zart war und allen geschmeckt hat. Wie Roula gestern sagte: Zu Ostern bleiben wir zu Hause und feiern gemeinsam Ostern. Am liebsten wäre uns dieses Jahr allerdings die Auferstehung des Frühlings gewesen.
In der Osternacht gab es zunächst die griechische Ostersuppe (Majiritsa):
Suppe und Foto von Hei-Wu
Und jetzt das bereits erwähnt Lammgrillen:
Foto von Hei-Wu, Lamm gewürzt von Hei-Wu
Euer Grillmeister To.
So sah heute früh mein Weg in zur Schafbrücke und damit in Richtung Stadt aus. Der Schnee war tief, die Bäume voller Weiß und der Fluss kann die viele Feuchtigkeit bald nicht mehr aufnehmen. Um ein kleines Hochwasser werden wir wohl nicht herum kommen. Morgen soll Frühlingsanfang sein. Aber wir stecken noch mitten im Märzwinter fest.
Euer To.
Ich habe in der Frühe unseren Kater Lasse auf der Fensterbank angetroffen, wie er entsetzt in den Schnee geschaut hat. Das Entsetzen konnte ich teilen. Wir waren doch schon so sehr auf Frühling eingestellt. Das Flusstal hat sich wieder in eine Winterlandschaft verwandelt. Brrrr. Das erste Mail am Morgen bekam ich von der Frühstimme im Radio, die noch vor mir durch den Schnee stampfen musste.Von der Frühstimme zu der Welt ist es nur ein kurzer Schritt. Denn in die Welt hinaus müssen wir alle. Ob aber das “Mittelalterspektakulum” , sprich Konklave zur Papstwahl in Rom noch etwas mit Welt zu tun hat. Das ist die Frage. Bzw. ist es keine Frage. Die katholische Kirche bietet ein Schauspiel und präsentiert irgendwann einen neuen Papst. Da ist viel Choreographie, aber nicht mehr viel Inhalt dahinter. Jedenfalls kein Inhalt, der uns mehr erreicht. Deswegen ist es egal, wer Papst wird. Für die Welt, für uns und für den einen Gott ohnehin, der genauso amüsiert auf Rom herabschaut, wie wir es tun. Wenn es ihn gibt…
aber es gibt auch Kunst, Poesie und Liebe, es muss ihn geben…
Euer To.
Der Winter ist zum Glück vorbei, aber noch vor einer Woche sah es bei uns wie auf dem Bild oben aus. Im Januar waren wir einige Tage an der Ostsee in Winderatt und am Winderatter See. Aber auch dort saßen wir die meiste Zeit im Wintergarten, lasen und ließen es uns gutgehen:
Winter an der Ostsee
Was macht man in einem alten Apfelgarten außer Lesen und Ausruhen? Natürlich, wir haben einen Apfelkuchen gebacken:
Zuerst den Teig gehen lassen … und ausrollen:
Was ist jetzt als Nächstes dran?
es kommen die Äpfelstücke drauf (Äpfel, die im alten Apfelgarten gewachsen sind) und die Streusel werden nebenbei gemacht…
Mandelstücke und Streusel kommen hinzu…
dann noch backen und fertig ist der leckere Apfelkuchen für entspannte Wintertage.
Euer To.